{"id":10479,"date":"2026-03-06T08:42:20","date_gmt":"2026-03-06T07:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/Wordpress_MK\/?p=10479"},"modified":"2026-03-17T18:04:37","modified_gmt":"2026-03-17T17:04:37","slug":"demo-zum-frauenkampftag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/moeckernkiez-ev.de\/Wordpress_MK\/2026\/03\/06\/demo-zum-frauenkampftag\/","title":{"rendered":"Demo zum Frauenkampftag"},"content":{"rendered":"\n<p><a href=\"https:\/\/berlin-brandenburg.dgb.de\/bereiche\/gesellschaft\/frauen\/++co++793b8114-f622-11f0-b132-e517c5448d9c\">B\u00fcndnisaufruf<\/a> zum 8.M\u00e4rz 2026: 11.30 Uhr Oranienplatz Kreuzberg<\/p>\n\n\n\n<p>Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich! F\u00fcr eine feministische und antifaschistische Zukunft<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in diesem Jahr ruft ein breites feministisches, stadtpolitisches und gewerkschaftliches B\u00fcndnis zur Demonstration am Internationalen Frauenkampftag auf.<br>Wir k\u00e4mpfen weiter \u2013 Seite an Seite!<\/p>\n\n\n\n<p>Antifeminismus, Kriege, Rechtsruck, Rassismus, Antisemitismus sowie Gewalt gegen Frauen, Lesben, inter, nicht-bin\u00e4re, trans* und agender Menschen (FLINTA) spitzen sich zu. Doch wir lassen uns die Errungenschaften queer-feministischer K\u00e4mpfe nicht nehmen \u2013 im Gegenteil: Wir wollen mehr!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr eine friedliche Gesellschaft, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben und mitbestimmen k\u00f6nnen \u2013 unabh\u00e4ngig von Geschlecht, Herkunft, Behinderung, sexueller Orientierung und Lebensweise. Selbstbestimmung \u00fcber K\u00f6rper, Sexualit\u00e4t, Identit\u00e4t und Lebensplanung bleibt unser unver\u00e4u\u00dferliches Recht.<br>F\u00fcr soziale Gerechtigkeit und gute Arbeit<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen eine Wirtschaft, die sich an Bed\u00fcrfnissen orientiert statt an Profiten \u2013 eine Wirtschaft, die Ressourcen schont, in der wir mitbestimmen und die allen ein gutes Leben erm\u00f6glicht. Der massive Abbau von Industriearbeitspl\u00e4tzen \u2013 monatlich 10.000 \u2013 ist auch die Folge verfehlter Politik: Weil es an einer fortschrittlichen Industriepolitik mangelt, die aktiv gestaltet und gesellschaftliche Ziele wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit einbezieht. Viele FLINTA in unteren Entgeltgruppen zahlen jetzt den Preis. Ihre Jobs fallen zuerst weg. Wir fordern eine sozial-\u00f6kologische Transformation, die niemanden zur\u00fcckl\u00e4sst!<\/p>\n\n\n\n<p>Statt Aufweichung des Achtstundentags brauchen wir Arbeitszeitverk\u00fcrzung bei vollem Lohnausgleich f\u00fcr alle. Wer von Menschen mit Care-Verpflichtungen noch mehr Arbeit fordert, ignoriert ihre Lebensrealit\u00e4t. Wir wollen h\u00f6here Personalschl\u00fcssel im Care-Sektor, weniger Stress und mehr Zeit f\u00fcreinander. Bildungsgerechtigkeit ist ein zentraler Bestandteil des feministischen Kampfes f\u00fcr Gleichheit und Selbstbestimmung. Bildung muss f\u00fcr alle Menschen zug\u00e4nglich sein und nachhaltig finanziert werden. Wir wollen produzieren, um gesellschaftliche Bed\u00fcrfnisse zu stillen \u2013 nicht f\u00fcr die Gewinne weniger.<br>Wir brauchen keine Angriffe auf den Sozialstaat \u2013 wir brauchen seine St\u00e4rkung!<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sozialstaat ist ein zentraler Pfeiler unseres demokratischen Zusammenlebens. Er sch\u00fctzt Menschen und erm\u00f6glicht Teilhabe. Doch statt ihn zu st\u00e4rken und zu demokratisieren, wird er von allen Seiten attackiert: Die Diskussion um die Erh\u00f6hung des Rentenalters, um die Versch\u00e4rfung der &#8222;neuen Grundsicherung&#8220;, die Senkung von Kassenleistungen und die K\u00fcrzungen in der Pflegeversicherung treffen vor allem diejenigen, die ein Leben lang hart gearbeitet haben \u2013 und das sind auch viele FLINTA. Der Sozialstaat ist nicht nur f\u00fcr diejenigen wichtig, die am meisten auf ihn angewiesen sind, sondern f\u00fcr die Gesellschaft als Ganzes. Wir fordern den Erhalt und Ausbau sozialer Leistungen und demokratischer Strukturen durch Verm\u00f6gensund Erbschaftssteuern, Armutsbek\u00e4mpfung und Investitionen in soziale Infrastruktur statt K\u00fcrzungen und Abbau!<br>Gegen Gewalt und K\u00fcrzungen \u2013 f\u00fcr Schutz und Solidarit\u00e4t<\/p>\n\n\n\n<p>Gewalt gegen FLINTA bis hin zu Femiziden sind ein strukturelles Problem patriarchaler Gewalt. Sie geschieht vor allem zu Hause und in engen Beziehungen. Doch statt Frauenh\u00e4user und Beratungsstellen bedarfsgerecht auszubauen, drohen K\u00fcrzungen und Schlie\u00dfungen \u2013 in Berlin und bundesweit. Wir fordern sichere Schutzr\u00e4ume f\u00fcr alle, die von Gewalt betroffen sind, und bezahlbaren Wohnraum als Grundrecht statt Spekulationsobjekt. Wir wehren uns gegen K\u00fcrzungen im Sozialen \u2013 im Gewaltschutz, in Bildung, Pflege und Jugendhilfe.<br>Gemeinsam gegen Spaltung und Hass<\/p>\n\n\n\n<p>Die Zustimmung zur AfD ist bedrohlich. CSDs werden angegriffen, Antifeminismus und Queerfeindlichkeit zeigen sich auf der Stra\u00dfe und ziehen ins Parlament ein. Doch der Rechtsruck wird nicht nur von der AfD vorangetrieben \u2013 auch die Bundesregierung tr\u00e4gt zum Backlash bei. Rassistische Stimmungsmache wie die Stadtbild-Debatte oder inszenierte Emp\u00f6rungswellen gegen legitime juristische Positionen zum Schwangerschaftsabbruch, Sexarbeit oder das Selbstbestimmungsgesetz sind Wasser auf die M\u00fchlen der AfD. Doch wir lassen uns nicht spalten! Wir widersetzen uns einer Politik, die versucht auszugrenzen, Angst und Hass zu sch\u00fcren.<br>Weltweit solidarisch \u2013 f\u00fcr das gute Leben f\u00fcr alle<\/p>\n\n\n\n<p>Von Argentinien bis Afghanistan, von Belarus bis in die USA und von Polen \u00fcber Rojava bis in den Iran: Feministische K\u00e4mpfe weltweit setzen sich f\u00fcr Solidarit\u00e4t, Frieden und eine sorgende Gesellschaft ein. Ob in Gaza, in der Ukraine, im Sudan oder Kongo: unter der Gewalt von Kriegen leiden vor allem FLINTA. Wir stehen an ihrer Seite und k\u00e4mpfen gegen Unterdr\u00fcckung, gegen Militarisierung und f\u00fcr offene Grenzen. Statt Milliardeninvestitionen in Waffen und Milit\u00e4r brauchen wir den Ausbau sozialer Infrastruktur weltweit. Das gute Leben f\u00fcr alle ist m\u00f6glich \u2013 wenn wir es gemeinsam erk\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der 8. M\u00e4rz ist unser Tag, um zu zeigen: Wir sind viele, und wir k\u00e4mpfen gemeinsam!<\/p>\n\n\n\n<p>Jin, Jiyan, Azad\u00ee! Ni una menos!<br>Kommt mit uns auf die Stra\u00dfe \u2013 f\u00fcr das gute Leben f\u00fcr alle!<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcndnisorganisationen<\/p>\n\n\n\n<p>Afghan Women Activists Coordinating Body<br>AWO Landesverband Berlin<br>B\u00fcndnis f\u00fcr sexuelle Selbstbestimmung<br>B\u00fcndnis Gesundheit statt Profite<br>DGB Berlin-Brandenburg<br>DGB-Jugend Berlin-Brandenburg<br>Doctors for Choice Germany e.V.<br>Deutsche Wohnen &amp; Co Enteignen<br>Feministisches Netzwerk f\u00fcr Gesundheit Berlin<br>Fl\u00fcchtlingsrat Berlin e.V.<br>Hydra e.V.<br>Interventionistische Linke Berlin<br>Solidarit\u00e4tstreff Soziale Arbeit<br>\u00dcberparteiliche Fraueninitiative Berlin \u2013 Stadt der Frauen e.V.<br>4 Stunden Liga<br>Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenh\u00e4user<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcndnisaufruf zum 8.M\u00e4rz 2026: 11.30 Uhr Oranienplatz Kreuzberg Feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich! 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