Die Hochzeit des Figaro

Die erfolgreiche Premiere am 19.2.2026, Kiezraum/Dragonerareal.

Durch die Handlung des Theaterstücks nach Beaumarchais führte Marie-Antoinette, die tote Gattin des in der französischen Revolution hingerichteten Königs Louis XVI. In Verwirrspielen selbst sehr bewandert führte sie durch das verworrene Beziehungsgeflecht am Hofe des Grafen Almaviva. Immer im Zwiegespräch mit ihrem toten Gatten, dessen Kopf sie liebevoll durch die Szenen trug, erläuterte sie, champagnertrinkend und spöttisch, dem Publikum die schrägen Gedanken des Theaterautors Beaumarchais. Mit diesem erfrischenden Regie-Einfall wurde das Publikum durch die Beziehungen geführt. Der ehemalige Barbier von Sevilla, Figaro, war inzwischen Kammerdiener des Grafen und war verlobt mit Susanna, der Kammerzofe der Gräfin und bereitete die Hochzeit mit ihr vor. Der Graf ärgerte sich inzwischen darüber, dass er so einfach die Hochzeit genehmigt hatte und war dabei sein Recht der ersten Nacht doch noch einzufordern. Das wollte nicht nur das Hochzeitspaar verhindern, auch die Gräfin und die ganze Hofschar, und schließlich wirbelte der Page Cherubino noch mal alles komplett durcheinander weil er …, alles soll nicht verraten werden. Nicht nur Marie-Antoinette spielte unglaublich cool, alle SchauspielerInnen versprühten eine unbändige Spielfreude und zeigten mit viel Witz Theater. Das Zuschauen und Dabeisein machte richtig Spaß und hinterher schien alles etwas leichter zu sein. Es gab viel und lauten Applaus.

Weitere Spieltage sind 20.2. und 21.2. sowie 26./27. und 28.2. um 19.30 Uhr im Kiezraum Dragonerareal (10963 Berlin, Mehringdamm hinter dem Finanzamt)

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