Film mit Diskussion am 11.März 2026, 18.30 Uhr
Die AG Erinnerung Gleis 1 begann 2025 eine von Dr. Helge Grünewald, ehemals Pressesprecher und dann Dramaturg bei den Berliner Philharmonikern, kuratierte Reihe mit dem Film „Klassik unterm Hakenkreuz“. Daran schließt der Film „Musik als Zufluchtsort: Theresienstadt“ an. 75 Jahre nach den Pogromen am 9. November 1938 würdigt diese Dokumentation Musiker des von den Nazis 1942 eingerichteten Lager-Ghettos Theresienstadt (Terezin) in der Nähe von Prag. Hier waren Schriftsteller, bildende Künstler, Filmregisseure, Kabarettisten untergebracht, ebenso Musiker. Der Geiger Daniel Hope, der sich seit Jahren intensiv mit der Musik befasst, die zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur komponiert wurde, war 2012 maßgeblicher Initiator und Mitwirkender eines Konzertes in der Bayerischen Akademie der Bildenden Künste in München. Zur Aufführung kamen Werke von in der NS-Zeit verfemten Komponisten. Zeitgleich mit dem Konzert entstand die Dokumentation „Musik als Zuflucht“ von Dorothee Binding (Buch) und Benedict Mirow (Regie), die wir am 11. März 2026 zeigen. Den Trailer zum Film finden Sie hier: https://www.deutschegrammophon.com/de/kuenstler-innen/danielhope/videos/trailer-refuge-in-music-theresienstadt-330140
Im Anschluss an die Vorführung beginnen Johann Behrens und Helge Grünewald eine Diskussion untereinander und mit dem Publikum über den Film.
Eintritt frei. Spenden willkommen.