Matinee „Stunden wie Tage“ von und mit Shelly Kupferberg am Sonntag, 28. Juni 2026,
10 Uhr 30 im Forum
Die renommierte Berliner Journalistin und Schriftstellerin Shelly Kupferberg erzählt in ihrem Roman „Stunden wie Tage“ die Geschichte einer Schöneberger Hausbesitzerin und die der jungen Widerstandskämpferin Liane Berkowitz, die von den Nationalsozialisten der „Roten Kapelle“ zugeordnet wurde. Liane Berkowitz und ihr Freund Friedrich Rehmer wurden 1943 vom Reichskriegsgericht wegen „Beihilfe zur Vorbereitung des Hochverrats und zur Feindbegünstigung“ zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Kupferbergs Erzählung rankt sich um die Hausbesitzerin Martha E., der das Berkowitzsche Mietshaus in der Schöneberger Crellestraße gehörte, das sie am Ende ihres Lebens der jüdischen Gemeinde überschrieb.
Shelly Kupferberg, die in der Nähe des Möckernkiezes zu Hause ist, wird in einer Matinee am Sonntag, 28. Juni 2026, ab 10 Uhr 30 aus ihrem Roman lesen und steht im Anschluss für eine Aussprache zu ihrem Werk zur Verfügung. Ort der Veranstaltung ist das Forum im Möckernkiez. Die beiden Arbeitsgemeinschaften „Kultur“ und „Erinnerung Gleis 1“ im Möckernkiez e. V. fungieren gemeinsam als Gastgeber.
Nach Abschluss der Lesung besteht die Möglichkeit, an einem Büchertisch von „Anagramm“ Kupferbergs Romane „Stunden wie Tage“ und „Isidor“ zu kaufen und signieren zu lassen. Im Möca können danach Gespräche bei Kaffee und Kuchen fortgeführt werden. Für diesen Zweck wäre es hilfreich, wenn Kuchen gespendet werden. Wer dazu Zeit und Lust hat, richte seine Zusage bitte an Heidi Trull (h.trull@posteo.de).
Da bereits 28 Anmeldungen für die Veranstaltung vorliegen, stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Diese können unter nopeters@posteo.de reserviert werden.
Der Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht.
Heidi Trull/Norbert Peters