Arbeitsgruppen

Die Mitglieder des gemeinnĂŒtzigen Vereins Möckernkiez e.V. sind ĂŒberwiegend auch Mitglieder der Möckernkiez Genossenschaft. Sie engagieren sich generationenĂŒbergreifend in den in der Satzung formulierten Aktionsfeldern Nachbarschaft, Kultur, Umwelt und Natur.

Die Arbeit findet in einer Vielzahl von Arbeitsgruppen statt, die sich regelmĂ€ĂŸig treffen. In den Arbeitsgruppen werden AktivitĂ€ten entworfen, geplant und gemeinsam durchgefĂŒhrt.

Ein Austausch der Arbeitsgruppen ĂŒber ihre AktivitĂ€ten findet in Plenum-Veranstaltungen statt.

Mailinglisten

Einige Arbeitsgruppen pflegen zur Kommunikation Mailinglisten; diese können hier verwaltet und bearbeitet werden.

AG Möca

Die AG Möca trifft sich regelmĂ€ĂŸig, um den Betrieb des Möca zu organisieren. Alle Mitwirkenden im Möca arbeiten mit freiwilligem Engagement.

Es werden noch UnterstĂŒtzerInnen gesucht, die fĂŒr das CafĂ© Kuchen backen oder im CafĂ© Dienste ĂŒbernehmen.

Die aktuellen Öffnungszeiten findet ihr hier.

AG Geschichte

Die AG beschÀftigt sich mit folgenden Themen rund um die Genossenschaft Möckernkiez.

  • Soziale Konzept, so wie es 2009 erarbeitet worden ist, der Beschluss ĂŒber die GemeinschaftsrĂ€ume, die RealitĂ€t des Zusammenlebens heute in unterschiedlichen Dimensionen, die entfalteten AktivitĂ€ten in den letzten 4 œ Jahren im Kiez.
  • Geschichte der Möckernkiez Genossenschaft,
  • Architektur
  • Ökologie und Landschaftsgeschichte, nicht nur unmittelbar in der Liegenschaft, sondern auch auf dem GelĂ€nde des ehemaligen Anhalter GĂŒterbahnhofes.

Wir wollen einerseits ein digitales Archiv aufbauen, in dem alle wichtigen Dokumente niedergelegt sind fĂŒr diejenigen, die dort nachschlagen wollen und auch dafĂŒr, dass solche Papiere nicht verloren gehen. DafĂŒr suchen wir eine/n ArchivarIn.

Andererseits wollen wir eine Reihe von bebilderten Heften herausgeben, die sich jeweils mit einem Schwerpunktthema beschĂ€ftigen. FĂŒr den Themenkreis Soziales Konzept stehen auch Arbeiten von Student:innen des Studiengangs Architektur in Stuttgart zur VerfĂŒgung, weil wir mit einer Professorin zusammenarbeiten, die dort lehrt, aber auch im Möckernkiez wohnt.( Anmerkung: zwei Arbeiten liegen vor).

Beim Thema Geschichte der Genossenschaft Möckernkiez werden die im Keller der GeschĂ€ftsstelle gelagerten Materialien gesichtet und das ehemalige „Marketing-Team“, nĂ€mlich die Berater:innen interviewt. Hierhin gehört auch ein Artikel ĂŒber die Krise der Genossenschaft durch fehlende Finanzierung. Digitales Material kann in kleinen Mengen zugesendet werden unter: AG Geschichte Mkz <lists@moeckernkiez-ev.de>

AG Kommunikation

Die AG Kommunikation wirkt seit Bezug des Möckernkiezes mit wechselnden Themenschwerpunkten und unterschiedlicher Anzahl fest Mitwirkenden.
Über die Jahre waren es 3 bis 10 Personen – zur Zeit treffen wir drei uns alle 2 Wochen: Bettina Lobenberg, Winfried Trempenau-Semmler und Hannjo Bergemann

Ende letzten Jahres haben wir eine „Kommunikationslandschaft“ erstellt (siehe Datei).

FĂŒr das laufende Jahr haben wir uns folgende 3 Schwerpunkte vorgenommen:

  1. Koordination von Problemlösungsbedarf und Problemlösungskompetenz
  2. Operative Strukturierung die das „Miteinander“ unterstĂŒtzt
  3. ZugÀnglichkeit zu essentiellen Themen des Möckernkiezes

Zu diesen Schwerpunkten und der Kommunikationslandschaft haben wir im Januar/Februar GesprĂ€che mit Genossenschafts-Vorstand, Vereins-Vorstand und Beirats-Vorsitz gefĂŒhrt und vertiefen hieraus Aspekte fortlaufend weiter.

Ebenso möchten wir im Laufe des Jahres das Netzwerk an Personen, die Probleme auch nur punktuell „lösen“ wollen und können, erweitern.

ErgÀnzung April 2025:

Wir beobachten die positive Entwicklung, dass vorwiegend strukturelle Problembearbeitung im Beirat koordiniert wird. Im Beirat hatten wir Anfang des Jahres eingebracht, das wir gerne wieder mehr Mitwirkende in der AG Kommunikation wĂ€ren. Die Resonanz war allerdings gering und wir interpretierten, dass fehlende konkrete „kleine“ ProblemlösungsaktivitĂ€ten“ einen Einstieg erschweren. Die zur Zeit verbliebenen 3 Personen der AG konzentrieren sich daher bis auf Weiteres auf Teilnahme im Beirat und „allgemeine Beobachtung“ der Lage.

Kontakt ĂŒber die „Gruppenmailadresse“:

ag-kommunikation@moeckernkiez-berlin.de. Diese leitet automatisch an die aktuell hinterlegten individuellen Mailadressen weiter.

ag-kommunikation@moeckernkiez-berlin.de

AG Erinnerung Gleis1

Unsere Initiative

Das Geschichtsprojekt „Erinnerungsort. Gleis 1“ ist eine Arbeitsgemeinschaft des Möckernkiez Vereins. Sie hat das Ziel, an die wechselvolle Geschichte des ehemaligen Anhalter Bahnhofs zu erinnern. Von ihm aus wurden wĂ€hrend der Herrschaft des Nationalsozialismus mit den sogenannten Alterstransporten Berliner JĂŒdinnen und Juden in das Ghetto Theresienstadt deportiert.

Das Vorhaben

Wir haben im Möckernkiez einen Erinnerungsort geschaffen mit der PrĂ€sentation einer Infotafel und eines historischen Weichenbocks (umgangssprachlich: Umleger). Damit wollen wir die Besucher:innen zum Nachdenken anregen, ĂŒber den historischen Kontext informieren und zu interaktiver Beteiligung einladen. Wir reihen uns ein in die historische Verantwortung Berlins fĂŒr antisemitische Verbrechen und schaffen damit zugleich einen erinnnerungskulturellen Bezug zu dem „Ort, auf dem wir leben“, so der Untertitel unserer Arbeitsgemeinschaft. Mit dieser PrĂ€sentation machen wir deutlich, dass sich auch in unserem Wohnumfeld zeitgeschichtliche Spuren des NS-Regimes befinden – Gleise, die in den Tod fĂŒhrten, wenn ein Weichenbock wie jenes auf unserem WohngelĂ€nde ausgestellte Exemplar aus dem Jahr 1927 fĂŒr die Fahrtrichtung Theresienstadt sorgte. Dieser Umleger ist unser zentraler Erinnerungsort.

Der historische Kontext

1933 begann das nationalsozialistische Regime mit der Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung und Vertreibung der jĂŒdischen Bevölkerung aus Deutschland. Diejenigen, die das Land nicht rechtzeitig verlassen konnten oder wollten, wurden deportiert. Um das Deutsche Reich „judenfrei“ zu machen, bezeichnete die NS-FĂŒhrung die ab Herbst 1941 reichsweit beginnenden Deportationen von JĂŒdinnen und Juden als „Umsiedlung“ in die „Ostgebiete“, z. B. in die Vernichtungslager in Polen. Von Juni 1942 bis MĂ€rz 1945 wurden am Anhalter Bahnhof an 116 regulĂ€re ZĂŒge Waggons der 3. Klasse fĂŒr zu deportierende Berliner JĂŒdinnen und Juden angehĂ€ngt. WĂ€hrend die ĂŒbrigen Zugreisenden zur Arbeit oder in den Urlaub unterwegs waren, endete die Fahrt fĂŒr fast 10.000 Berliner BĂŒrger:innen im Ghetto Theresienstadt. Insgesamt wurden ĂŒber 140.000 MĂ€nner, Frauen und Kinder nach Theresienstadt deportiert. Mehr als 33.000 Gefangene starben dort vor allem wegen der unertrĂ€glichen LebensumstĂ€nde. Etwa 88.000 HĂ€ftlinge wurden in Vernichtungslager geschickt.

Stand Juli 2024

AG Politik

Die AG Politik besteht aus einer Mailingliste mit etwa 20 Mitgliedern (Stand 2023). In unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden treffen sich einige dieser Mitglieder, um aktuelle politische Themen zu besprechen, die relevant fĂŒr den Möckernkiez sind.
Die AG Politik ist ein Forum fĂŒr Ideen, die sich auf die zentralen Werte der Genossenschaft (ökologisch, selbstverwaltet, solidarisch, Generationen verbindend) beziehen. Daraus entstehen Initiativen, die von einzelnen weiter bearbeitet werden. Beispiele aus der Vergangenheit sind: Kiezdemokratie als digitales Tool fĂŒr die interne Kommunikation; plastikfrei Leben; Moderation der Frage, ob die Genossenschaft weiter neue Mitglieder aufnehmen soll; Einrichtung der Funktion einer Kinder- und Jugendbeauftragten. Großen Zuspruch fand auch die Wahlparty bei der Berliner Wiederholungswahl.
Seit vielen Jahren wird gemeinsam mit der AG Nachbarschaftshilfe, der AG Kreuzberger Nachbarschaft in der Initiative Soziale Vielfalt nach Wegen gesucht, wie auch Menschen, die ĂŒber sehr wenig Kapital verfĂŒgen, in unsere Genossenschaft eintreten können.

Die AG Politik hat die Diskussion ĂŒber einen SolidaritĂ€tsfonds in das Zukunftsforum, das als BĂŒrgerrat getagt hatte, getragen und die Ideen zu einem Akutfonds und einem Zukunftsfonds wurden von der MV der Genossenschaft 2022 befĂŒrwortet. Ab 1.1.2023 gibt es einen Akutfonds, der von der GeschĂ€ftsstelle verwaltet wird. AntrĂ€ge werden an eine SolidaritĂ€tskommission gestellt. Diese Kommission ist der MV verantwortlich.

2023 wird die Arbeit an einem Zukunftsfonds, der auch GeschĂ€ftsanteile finanzieren kann, fortgefĂŒhrt. Dazu wurden bereits konstruktive GesprĂ€che mit der Stiftung Trias gefĂŒhrt.
Ein weiteres mögliches Thema fĂŒr dieses Jahr könnte sein, dass wir eine Idee aus ZĂŒrich bearbeiten. Dort werden regelmĂ€ĂŸig „VerĂ€nderungskonferenzen“ veranstaltet. Da können sich Menschen treffen, die darĂŒber nachdenken, in eine grĂ¶ĂŸere oder eine kleinere Wohnung zu ziehen. Daraus folgt dann entweder ein Wohnungstausch oder Menschen teilen sich eine Wohnung.

Ansprechpartner: Harald Kamps (Harald.kamps@berlin.de),
Ulrike Arnold (Ulrike.arnold@berlin.de)

AG Theater

Katalin SĂłfalvi hat zwei Theatergruppen im Kiez Ende 2018 gegrĂŒndet. Eine Gruppe nennt sich aktuell „10 Damen“ (ursprĂŒnglich „8 Damen“) und arbeitet improvisatorisch, d.h. sie entwickeln den Text zu ihrem StĂŒck selbst. Diese Gruppe hatte bereits 2 Premieren/AuffĂŒhrungen.

Die andere Gruppe nennt sich „Möcki-Ensemble“ und arbeitet an einem festen/vorgegebenen TheaterstĂŒck. Die erste geplante AuffĂŒhrung konnte auf Grund von Corona nicht stattfinden. Allerdings wurde diese AuffĂŒhrung als Film gezeigt. Die zweite AuffĂŒhrung hat kĂŒrzlich stattgefunden.

Es soll in jeder Gruppe jĂ€hrlich eine AuffĂŒhrung geben. Katalin achtet darauf, dass die Teilnehmenden in den Gruppen Spaß an der Arbeit haben. Die Gruppen sind fĂŒr neue Mitglieder offen.

FĂŒr die AuffĂŒhrung im September 2022 (Ein Sommernachtstraum) haben viele weitere Menschen die Theater AG unterstĂŒtzt: Das Team im Werkraum, das Möcateam, der Verein und viele andere im Kiez, nicht nur durch großartigen Spenden, sondern auch fĂŒr das Ertragen der Beschallung auf dem Kiezplatz ĂŒber eine Woche hinweg. Die UnterstĂŒtzung durch Spenden ist fĂŒr eine gelungene AuffĂŒhrung wichtig.

AG Werkraum

Die AG Werkraum sorgt dafĂŒr, dass der Werkraum betriebsbereit ist und zu den angegebenen Öffnungszeiten genutzt werden kann. Neben dem regelmĂ€ĂŸigen Termin zum Werken, Basteln, Reparieren gibt es eine Computersprechstunde, eine Textilgruppe sowie Termine zu eigener Arbeit nach Absprache. DarĂŒber hinaus kann der Werkraum fĂŒr weitere AktivitĂ€ten genutzt werden, z. B. malen, töpfern, Theater spielen.
Die AG Werkraum trifft sich lediglich bei Bedarf, um Neues zu besprechen.
Seit 2023 besteht eine Reparaturgruppe, die technische GerÀte repariert, soweit es denn möglich ist; damit wird ein Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. Einen Beitrag zum Umweltschutz leistet die AG Werkraum auch durch die Annahme von Wertstoff, wie etwa ElektrogerÀte, Akkus und Batterien, CD und DVD, Druckerpatronen und -kartuschen, Lampen sowie Korken, die fachgerecht vom Team bei der BSR entsorgt werden.

AG Kultur

SelbstverstÀndnis der Arbeitsgruppe Kultur

Die AG Kultur organisiert vielfĂ€ltige kĂŒnstlerische und kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen mit Laien- und BerufskĂŒnstler*innen und trĂ€gt dazu bei, den Treffpunkt im Möckernkiez zu einem ĂŒber die Kiezgrenzen hinaus wirkenden kulturellen Zentrum zu machen.

Das Angebot reicht von Musik-Veranstaltungen, die in den Sommermonaten auf dem Kiezplatz stattfinden und Lesungen bis hin zu Ausstellungen im gesamten Treffpunkt. Der Eintritt ist frei mit der Bitte um eine Spende fĂŒr die auftretenden KĂŒnster*innen.

Wer interessiert ist in der Gruppe mitzuwirken, ist jederzeit herzlich willkommen. Ihr könnt euch ĂŒber moekult@posteo.de oder
AG Kultur <lists@moeckernkiez-ev.de> melden oder uns persönlich ansprechen.

An Veranstaltungen oder Ausstellungen interessierte KĂŒnstler*innen können sich ebenfalls ĂŒber moekult@posteo.de bzw.
AG Kultur <lists@moeckernkiez-ev.de> an uns wenden.

AG GrĂŒner Daumen

Die Außenanlagen unseres „Möckernkiezes“ werden von deren Bewohner:innen gepflegt. Der „GrĂŒne Daumen“ koordiniert die Aufgaben im Rahmen eines Vertrages, den der Vorstand der Genossenschaft mit den 3 AG-Leiterinnen abgeschlossen hat. Die Außenanlagen wurden von einer Gartenarchitektin nach ausgesprochen ökologischen Gesichtspunkten gestaltet, dem Konzept der Genossenschaft entsprechend. Die AG GrĂŒner Daumen und Bewohnerinnen haben dieses weiterentwickelt. So wurden z.B. fast nur heimische BĂ€ume und StrĂ€ucher gepflanzt. Dementsprechend werden Entscheidungen zur ErgĂ€nzung bzw. Umgestaltung der GrĂŒnanlagen in Absprachen zwischen den jeweiligen Hausbewohner:innen und dem Vorstand der Genossenschaft getroffen.
Das recht vielgestaltige, bunte Gesamtbild unserer Außenanlage ist entstanden durch eifriges MĂ€hen, Beschneiden, Pflanzen, SĂ€en
 Die GĂ€rtner:innen treffen sich je nach Bedarf zu munterem Austausch. Meistens sind alle Hausgruppen vertreten. Neugierige sind willkommen. (Interview mit Uli Schenk), (Die richtige Pflanze am richtigen Ort).
Kontakte:
Uli Schenk u.schenk@posteo.de
Bruni Grundmann brunhilde.grundmann@web.de

AG Nachbarschaftshilfe

Die AG Nachbarschaftshilfe versteht ihre AktivitĂ€ten als Angebot solidarischer AlltagsunterstĂŒtzung untereinander im Möckernkiez und in der unmittelbaren Nachbarschaft. Die AG sieht drei unterschiedliche konzentrische Kreise der möglichen Hilfestellung:

  • die persönliche Verantwortung der einzelnen Wohngenoss:innen mit ihren Freund:innen und Nachbar: innen
  • der Kreis der Hausgruppen, die konkreten Notwendigkeiten der UnterstĂŒtzung von Menschen im Haus wahrnehmen und nach Möglichkeiten dafĂŒr suchen
  • die kiezĂŒbergreifende Information/Beratung und UnterstĂŒtzung durch die AG Nachbarschaftshilfe.

AusfĂŒhrliche Informationen zu den Angeboten im Rahmen der Nachbarschaftshilfe.

Kontakt: nachbarschaftshilfe@moeckernkiez-ev.de

AG Kreuzberger Nachbarschaft

Uns ist es wichtig auch außerhalb des Möckernkiez‘ Kontakte zur Kreuzberger Nachbarschaft und den vielen Kreuzberger Initiativen und Vereinen zu haben.

Wir nehmen am monatlich stattfindenden Kiezratschlag sowie auch an den verschiedenen AktivitĂ€ten auf dem Dragonerareal teil, seit kurzem oft im neuen Kiezraum. Unter anderem dadurch haben wir Kontakt mit „Peace Train“, „Mog61“, „Wem gehört Kreuzberg“, „Kiezkommune 61“ und anderen.

Wir haben das besetzte Haus in der Großbeeren Straße sowie die Mieter in der Umgebung, die sich gegen der Gentrifizierung ihrer HĂ€usern gewehrt haben, unterstĂŒtzt. Allerdings waren die Corona Jahre von weniger AktivitĂ€ten in diesem Bereich geprĂ€gt. In der nĂ€chsten Zeit werden wir wieder mit den Initiativen gegen VerdrĂ€ngung und ZwangsrĂ€umung in unserer Umgebung Kontakt aufnehmen.

Unsere Unter-AG Verkehr hÀlt den Kontakt und organisiert gemeinsame Verkehrs Aktionen mit den anderen Verkehrsinitiativen in der Umgebung.

Nicht zuletzt nehmen wir teil an der jĂ€hrlichen stattfindenden Kiezwoche mit dem Abschlussfest (Hornstraßenfest) und veranstalten im Rahmen der Kiezwoche meistens auch einen Abend bei uns im Möckernkiez.

Wir freuen uns ĂŒber alle, die in der AG mitarbeiten wollen.

Kontakt gerne ĂŒber: anjakoeller@gmx.de.

AG Barrierefreiheit


In der Arbeitsgruppe Barrierefreiheit fanden sich schon vor Bezug des Möckernkiez Menschen zusammen, die das Ziel von Barrierefreiheit oder „Design fĂŒr Alle“ verwirklichen wollen. Die Arbeitsgruppe Barrierefreiheit im Möckernkiez wurde 2018 von Beirat und Vorstand der Möckernkiez eG gegrĂŒndet. Ziel war es, die Barrierefreiheit in der Siedlung Möckernkiez Schritt fĂŒr Schritt zu verbessern. DafĂŒr wurde eine Vereinbarung zwischen Genossenschaft und der Arbeitsgruppe abgeschlossen. Mit Hilfe dieser Vereinbarung, die auch ein Budget umfasst, sind in den vergangenen Jahren viele Verbesserungen erreicht worden, die den Bewohnern des Möckernkiezes Erleichterungen ihres Alltags ermöglichen.

Das Ziel der Verbesserung der Barrierefreiheit im Möckernkiez wird weiter verfolgt, es gibt durchaus noch viele „Baustellen“. Die AG Barrierefreiheit hat zu diesen „Baustellen“ umfangreiche Dokumentationen erarbeitet, in der viele der Herausforderungen an die Barrierefreiheit im Möckernkiez dargestellt sind.

Neben diesen alltĂ€glichen Barrieren arbeitet die AG auch an einzelnen Projekten. Beispielsweise wurde der Wasserspielplatz bei der Kinder- und JugendfreizeitstĂ€tte barrierefrei umgestaltet, jetzt können auch Kinder spielen oder Eltern ihre Kinder begleiten wenn sie RollstĂŒhle benutzen . Auch am Rikscha-Projekt ist die AG beteiligt und plant nach der Standard-Rikscha ein Projekt mit einer Rollstuhl-Rikscha.

Die AG kooperiert mit anderen Akteuren der Barrierefreiheit und sucht auch die Öffentlichkeit um fĂŒr das Thema Barrierefreiheit Aufmerksamkeit zu schaffen. MitstreiterInnen sind herzlich willkommen.
kontakt ĂŒber: may.saad@posteo.de und k.bubenheimer@posteo.de

AG KiezmobilitÀt

Wir befassen uns mit MobilitÀt und Fragen zur der Nutzung der gemeinschaftlichen VerkehrsflÀchen und Infrastruktur zur MobilitÀt auf dem GelÀnde des Möckernkiezes.
Grundlage ist das Leitbild des Möckernkiezes mit möglichst uneingeschrĂ€nkte Bewegungsfreiheit und Sicherheit von FußgĂ€ngern, Kindern und mobiltĂ€tseingeschrĂ€nkten Personen.
Maßnahmen entwickeln wir in Abstimmung mit Bewohner*innen, Vorstand, Beirat und ThemenabhĂ€ngig in Kooperation mit anderen Arbeitsgruppen.
Die Situation im Kiez verstehen wir als stetigen Prozess von VerĂ€nderung und Evaluation der Wirksamkeit von Maßnahmen.
Die auch individuell unterschiedlichen BedĂŒrfnissen wahrzunehmen und damit in der Kommunikation umzugehen ist uns wichtig.

Neben diesem SelbstverstÀndnis verstehen wir unsere Funktion und Aufgaben:

  • Kontakt und Beratung in MobilitĂ€tsangelegenheiten fĂŒr Bewohner*innen, Genossenschaftsvorstand und Beirat.
  • bessere Darstellung der Verkehrssituation im Kiez (auch fĂŒr Menschen die von außerhalb des Kiezes kommen).
  • Förderung des Teilens von MobilitĂ€tsmitteln und -Angeboten und Initiieren/UnterstĂŒtzen neuer MobilitĂ€tsmöglichkeiten.
  • Veranstaltungen zur Förderung der MobilitĂ€tssituation der Bewohner*innen.
  • Orientierung an Zielen der Gemeinwohlökonomie zur kontinuierlichen Verbesserung der sozialen und ökologischen Sitution.

AG Raumverwaltung

Die AG Raumverwaltung bearbeitet die Raumanfragen und erarbeitet Lösungen bei Konflikten rund um die Raumnutzung.

Die 254 qm Treffpunkt und 50 qm Werkraum gehören der Genossenschaft, also allen Genossenschaftsmitgliedern. DafĂŒr zahlen sie auch einen monatlichen Beitrag, der mit der Miete erhoben wird. Dieser Beitrag setzt sich aus einem Grundpreis pro Wohnung und einem qm-Preis entsprechend der WohnungsgrĂ¶ĂŸe zusammen.

Der Verein Möckernkiez e.V. ist der Betreiber des Treffpunkts. Er kĂŒmmert sich um die Ausstattung der RĂ€ume, die Reinigung, den Betrieb des CafĂ©s, die Organisation von Veranstaltungen in Forum und Möca und seit Januar 2019 auch um den Werkraum.

Die mit dem Betrieb verbundenen Kosten werden aus den BeitrĂ€gen der Vereinsmitglieder bestritten. Wer darf die RĂ€ume nutzen? Alle. Aber es sind nicht alle gleich: Das Vorrecht haben Beirat und Aufsichtsrat, als Organe der Genossenschaft. FĂŒr die Raumvergabe gibt es diese Richtlinien.

Es gibt den Chor und das Möckiensemble, die bisher je einen wöchentlichen Abendtermin fĂŒr ihre Proben haben. Geleitet werden sie von Profis, die von den Teilnehmenden bezahlt werden. Ebenso verhĂ€lt es sich mit den vormittĂ€glichen Bewegungsangeboten Feldenkrais, Qi Gong, Pilates, Yoga: Wenn die Teilnehmenden ĂŒberwiegend Möckernkiezler*innen sind, zahlen sie den gewĂŒnschten Beitrag fĂŒr den Kurs direkt an die Kursleiter:in.
Auch der Werkraum kann fĂŒr Gruppentreffen genutzt werden.

FĂŒr private Feiern stehen die RĂ€ume eingeschrĂ€nkt zur VerfĂŒgung (siehe Raumvergaberichtlinien). Die Raumverwaltung ist unter der Email: raumverwaltung@moeckernkiez-ev.de zu erreichen

Der Möckernkiez-Chor

Es gibt ihn seit vielen Jahren. Er besteht zurzeit aus etwa 25 SĂ€ngerinnen und SĂ€ngern. Mitsingen kann, wer Spaß am Singen hat und regelmĂ€ĂŸig zu den Chorproben kommt.
Unsere Chorleiterin ist seit April 2024 Elisabeth Tuchmann. Sie kommt aus dem Jazz, ist aber auch offen fĂŒr andere Stilrichtungen und bringt uns ganz schön in Schwung.
FĂŒr Interessierte:
Die Proben sind Donnerstags von 19 bis 20.30 Uhr im Forum
Der Mitgliedsbeitrag betrÀgt 20 Euro/Monat