Einladung zu einer Tucholsky-Lesung und Musik mit Richard Maschke am 25. April um 19 Uhr im Möca

Kurt Tucholsky, geboren 1890 in Berlin, war einer der bestbekannten, bestgehassten und bestbezahlten Publizisten der Weimarer Republik. „Tuchos“ bissige Satiren, heitere Gedichte und ätzend scharfe Polemiken erschienen in der gesellschaftskritischen Zeitschrift „Weltbühne“.
Für die Berliner Kabaretts schrieb er zahlreiche Couplets, die von den berühmten Diseusen Trude Hesterberg, Claire Waldorff vorgetragen und zu Straßenschlagern wurden.
Kurt Tucholsky liebte seine Geburtsstadt Berlin von ganzem Herzen; er sprach die Berliner Sprache, das „Berlinisch“ in allen kuriosen Ausformungen und hatte dem Volk aufs Maul geschaut.
Der Berliner Mutterwitz war ihm angeboren.
Sarkastisch schrieb er über Berlin:
„Berlin vereint die Nachteile einer amerikanischen Großstadt mit denen einer deutschen Provinzstadt“. Wegen dieser frechen Berliner Schnauze lieben ihn die Berliner über alles.


Der gebürtige Berliner Schauspieler Richard Maschke hat das „Berlinische“ mit der Geburt eingeimpft bekommen. Er meint wie auch Kurt Tucholsky: „Berlin ist dufte, knorke, schnaffte“! Also großartig!

Einlass frei – Spenden erwünscht